Stromverbrauch Kühlschrank : *So senken Sie Ihre Energiekosten*

 

 

Stromverbrauch Kühlschrank
Viele Haushalte fragen sich wieso ihr Stromverbrauch so
hoch ist. Obwohl sie schon die Eco-Programme der Waschmaschine
und des Geschirrspülers nutzen und ihre Beleuchtung auf die
LED-Leuchtmittel umgestellt haben. Bei einer genauen Prüfung werden
in vielen Fällen alte Kühlschränke und Gefrierschränke als Verursacher
der hohen Stromkosten ausfindig gemacht.

 

 

Beim Kühlschrank, dem Gefrierschrank und der Kühl-Gefrier-Kombination
gibt es solche Möglichkeiten nicht. Ihre Kühlaggregate laufen immer, egal ob
der nutzbare Raum voll oder leer ist. Hier lassen sich geringe Einsparungen
nur dadurch erzielen, dass die Türen möglichst selten geöffnet werden. Eine Siemens KG39EAI40 Kühl-Gefrierkombination / A+++ / Kühlen: 247 L / Gefrieren: 89 L / Chrome Inox-metallic / Antifingerprint / CoolBox - 2
weitere Möglichkeit wäre, den nicht genutzten Raum mit
Styropor auszustopfen, damit diese Anteile kalte Luft beim Öffnen nicht gegen warme Raumluft ausgetauscht werden können. Doch mit beiden Maßnahmen lassen sich bei Weiten nicht die Einsparungen erzielen, die durch den Kauf eines neuen Kühlschranks oder eines Gefrierschranks mit moderner Technik möglich sind.

 

 

 

Wie viel Stromverbrauch lässt sich mit einem neuem Kühlgerät konkret einsparen? 

 

Nach den Angaben einiger Hersteller liegt der durchschnittliche
Energieverbrauch einer um die Zeit der Jahrtausendwende
hergestellten Kühl-Gefrier-Kombination bei knapp 600 Kilowattstunden
pro Jahr. Neugeräte mit der bestmöglichen Energieeffizienzklasse
benötigen jährlich gerade einmal noch durchschnittlich 150 Kilowattstunden.
Das bedeutet ein Sparpotential von 450 Kilowattstunden jährlich.
Wird ein Strompreis von 25 Cent pro Kilowattstunde zugrunde gelegt,
besteht so die Chance, die Beträge auf der Rechnung des Stromversorgers
um 112,50 Euro zu senken. Der Einstiegspreis bei den besonders sparsamen
Kühl-Gefrier-Kombinationen liegt aktuell bei rund 300 Euro. Das
bedeutet, dass sich ein Neukauf schon im dritten Jahr der Nutzung rechnet.
Ab dem vierten Jahr kann der Nutzer die erzielte Einsparung komplett
als Gewinn verbuchen.


Dieser Trend spiegelt sich auch in anderen Statistiken wieder,
die von den Herstellern Bosch und Siemens veröffentlicht wurden.
Durch die Weiterentwicklung der Kühltechnologien konnte allein
in den Jahren 1996 bis 2011 bei den Spitzenmodellen der
Kühlschränke eine Senkung des durchschnittlichen Energieverbrauchs
um 63 Prozent erzielt werden. Bei den Gefrierschränken fielen
die Energieeinsparungen im Vergleichszeitraum mit 68 Prozent
deutlich höher aus. Noch besser schnitten dabei die
Kühl-Gefrier-Kombinationen ab. Der Vergleich der besten
Kühlgeräte aus dem Jahr 1996 mit denen aus dem Jahr 2011 zeigte,
dass die neuen Kombinationen sogar 73 Prozent weniger Energie
verbrauchten.

 

Wer noch einen Kühlschrank, einen Gefrierschrank oder eine
Kühl-Gefrier-Kombination besitzt, die vor der Jahrtausendwende
gebaut wurde, kann also pro Jahr noch höhere Einsparungen als
die oben beispielhaft berechneten 112,50 Euro pro Jahr erzielen.
Damit beginnt der Gewinnzeitraum bereits im dritten Jahr nach
der Anschaffung. Wird eine Nutzungsdauer von zehn Jahren
zugrunde gelegt, lassen sich mit dem Kauf einer neuen Kühl-
Gefrier-Kombination trotz der notwendigen Investition von rund
300 Euro Einsparungen von knapp 800 Euro erzielen.

 

Am besten wird dieser Betrag investiert, indem auch andere
Haushaltsgeräte durch Modelle mit einem niedrigeren Energie-
verbrauch ersetzt werden. Der Startschuss sollte bei älteren
Wäschetrocknern erfolgen. Hier weisen die Statistiken der
Hersteller Siemens und Bosch aus, dass die besten aktuellen
Modelle rund 69 Prozent weniger Strom benötigen als
Wäschetrockner aus den Jahren um die Jahrtausendwende.
Der Austausch alter Einbauherde ist ebenso lohnenswert,
denn hier liegt der Verbrauch der mehr als 15-jährigen Modelle
etwa 50 Prozent höher als der Energieverbrauch der Einbauherde
aus den letzten beiden Jahren.

 

Welche Eckdaten sind beim Kauf von
Kühlgeräten wichtig?

 

Die Größe, die Bauform, die Anordnung, das Design und das
nutzbare Volumen sind Faktoren, die beim Kauf eines
Gefrierschranks, eines Kühlschranks oder einer Kombination
aus beiden Elementen natürlich beachtet werden müssen.
Stromverbrauch KühlschrankDoch eine wesentlich
größere Bedeutung
kommt der
Energieeffizienzklasse
zu. Grundsätzlich sollten
nur Modelle gekauft werden,
bei denen der dunkelgrüne
Bereich auf dem Energielabel
markiert ist. Die Pflicht zur Kennzeichnung der Kühlgeräte und
aller anderen Haushaltsgeräte gilt für die gesamte Europäische
Union. Das so genannte EU-Energieverbrauchsetikett
(auch Energielabel genannt) wurde im Jahr 2013 vom
Design her überarbeitet, um dem Verbraucher eine blitzschnelle
Übersicht zu bieten.

 

Die Energieeffizienzklasse A bietet längst nicht mehr den
Bestwert, auch wenn der Energieverbrauch im Vergleich zu
einem fiktiven Referenzgerät aus dem Jahr 1998 bei weniger
als 55 Prozent liegt. Wie stark sich die Kühltechnik in den
letzten Jahren entwickelt hat, zeigt ein Blick auf die
Energieeffizienzklassen:

 

A+

A++

A+++

 

Ein mit der Effizienzklasse A+ gekennzeichneter
Kühlschrank darf nur 44 Prozent der für das Referenzgerät
angegebenen Energie verbrauchen. Um weitere
11 Prozent reduziert sich der zulässige Energieverbrauch
im Vergleich zu Modellen von 1998, wenn für sie die
Energieeffizienzklasse A++ angegeben wird. Bei einem
Gefrierschrank, Kühlschrank oder einer Kühl-Gefrier-
Kombi mit der Energieeffizienzklasse A+++ darf der
maximale Energieverbrauch gegenüber dem Referenzgerät
sogar nur bei weniger als 22 Prozent liegen.

 

Wissenswert ist der Fakt, dass bei der Einstufung in die
einzelnen Energieeffizienzklassen das nutzbare Volumen
immer berücksichtigt wird. Das heißt, dass hier quasi die
Energiemengen verglichen werden, die zur Kühlung
eines einheitlichen Volumens aufgewendet werden müssen.
Außerdem werden bei der Bewertung von Kühl-
Gefrier-Kombinationen die unterschiedlichen Anteile
am No-Frost-Bereich und dem Gefrierbereich beachtet.

 

Die Entwicklung der Technik für Kühlschränke und
Gefrierschränke wird nicht auf dem derzeitigen Stand
stehenbleiben. Es ist damit zu rechnen, dass das
europäische Energielabel schon bald einer kompletten
Überarbeitung bedarf, um nicht noch zusätzlich eine
Energieeffizienzklasse A mit vier Pluszeichen einführen
zu müssen. Bis dahin sollte nur ein Haushaltskühlgerät
gekauft werden, welches wenigstens die
Energieeffizienzklasse A mit mindestens zwei Pluszeichen
aufweist. Das gilt analog auch für Waschmaschinen,
Geschirrspüler und Fernsehgeräte, denn mit der Wahl
einer guten Effizienzklasse reduzieren Verbraucher
nicht nur ihre laufenden Kosten, sondern tragen außerdem
ohne jeglichen Komfortverzicht ein Stück zum Schutz
der Umwelt bei.